Atemtherapie

Raum für Atem - Dekofoto Atemtherapie

 

Atem ist der Ausgleich zwischen Innen und Aussen, zwischen ich und du.

Behandlungsformen:

  • Atemmassage
  • Atem- und Bewegungsübungen
  • Atemmeditation
  • Sondermeridian- und Meridianbehandlung
  • Therapeutsches Gespräch

Grundlagen der Atmung

Die Atmung ist eine der grundlegendsten Funktionen des Lebens und als solche mit allen Vorgängen des Organismus verknüpft. Bei jedem Atemzug ändert sich die Stellung des Zwerchfells und somit auch die Stellung der inneren Organe im Bauchraum. Geistige Regungen, Gefühle und körperliche Veränderungen haben Auswirkungen auf die Atmung und spiegeln sich im Atemverhalten wieder. Stress, Bewegungsmangel oder Fehlhaltungen können beispielsweise dazu beitragen, dass es einem den „Atem verschlägt“: Der Atem fliesst dann nicht mehr mühelos sondern wird kurz, flach oder stockend. Wenn es immer wieder und über längere Zeit zu derartigen Atemstörungen kommt, verringert sich dadurch das natürliche Atempotenzial und der Körper und das Gehirn werden nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Als Folge davon entstehen Verspannungen, Blockaden und Erschöpfungszustände im körperlichen, geistigen und seelischen Bereich. In der westlichen Zivilisation ist das Phänomen des flachen kurzen Atmens sehr verbreitet.

 

Ziel

Das Ziel der atemtherapeutischen Arbeit ist es, den natürlichen Atemrhythmus wieder zu finden und eine ausgeglichene Körperspannung herzustellen. Voraussetzung dazu ist eine gute Koordination des Atemsystems, das bewusste Wahrnehmen und das Empfinden der drei Phasen der Atmung: Einatmen – Ausatmen – Atempause. Daraus entwickelt sich ein gesteigertes Bewusstsein für das Atemverhalten und das Zusammenspiel von körperlichen, geistigen und seelischen Vorgängen. Zusätzlich fördert die Atemtherapie durch die Erweiterung des körperlichen und seelischen Erlebens auch die persönliche Selbstsicherheit und soziale Kompetenz.

 

Angebot

Die Atemmassage kann in liegender oder sitzender Position, direkt auf der Haut oder über der Bekleidung durchgeführt werden. Dabei treten die Hände der Therapeutin in einen Dialog mit der Atembewegung des Menschen. Sie nimmt Spannungszustände wahr und beeinflusst durch die sanfte Massage die Muskelspannung und die Atemtätigkeit. Dadurch werden die Selbstregulation und die Selbstheilung des Menschen angeregt.

Indikationen 

  • Atembeschwerden und Atemfehlverhalten
  • Atemwegserkrankungen (Asthma, Bronchitis)
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Angst- und Erschöpfungszustände
  • Schlaflosigkeit / innere Unruhe
  • Herz- und Kreislaufbeschwerden
  • Haltungsschwächen und Stabilitätprobleme
  • Stress / Burnout
  • Zur persönlichen Entwicklung
  • Depressive Verstimmung
  • Verminderte Kontaktfähigkeit
  • Verminderte Konzentrationsfähigkeit