Schicksal und Weg

Raum für Atem - Dekofoto Schicksal und Weg

Die erschwerte Lebens- und Familiensituation mit einem Kind mit Autismus erfordert viel Feingefühl, Kreativität und intuitive therapeutische Arbeit, damit das Kind überhaupt Kontakt zur Umwelt herstellen kann.

 

Bei unserem Sohn konnte ich schon im Alter von sechs Monaten beobachten, wie eine wohlgemeinte, klare Berührung zu einer muskulären Entspannung und zu einer präsenteren Daseinsform führte. Die daraus gemachten positiven Erfahrungen ermutigten mich, auf dem zweiten Bildungsweg das Thema Wahrnehmung und Kontaktfähigkeit eines Menschen, auf körperlicher und kognitiver Ebene, vertieft in Angriff zu nehmen. Somit veränderte sich meine intuitive Unterstützung zu bewusster professioneller Arbeit. Zudem lernte ich auf meine eigene Befindlichkeit zu achten und diese über den bewusst wahrgenommenen Atem auszubalancieren und zu stärken.

 

Heute steht mir der Atem als kostbares Instrument zur Verfügung, um die Anforderungen des Lebens mit meinem persönlichen Atemrhythmus intuitiv und intelligent zu verbinden.

 

1953 geboren, bin ich seit meiner Kindheit naturliebend und positiv denkend. Früh erkannte und fühlte ich die Verbundenheit zu Mutter Erde und Vater Himmel. Genährt und geleitet durch diese beiden wichtigen Elemente und durch die unterstützende Haltung meiner Eltern durfte ich voller Vertrauen auf Erkundungstour gehen, um wichtige Erfahrungen und Erlebnisse aus der Natur zu sammeln.

 

Heute, in unserer hektischen Zeit, ist es ein erstrebenswertes Ziel, die Informationsflut von aussen zu reduzieren, um sich dem wesentlichen im Kernselbst zu widmen, um einen achtsamen und liebevollen Umgang mit sich selbst, den anderen Menschen und der Umwelt zu finden.

 

Ruhe und Befriedigung findet jeder Mensch nur in sich selbst und nicht in äusseren Dingen